Ugo Rondinone

Ugo Rondinone Biografie

Der Schweizer Ugo Rondinone geht als Künstler einen ungewöhnlichen Weg. Er arbeitet mit “kindlichen Motiven”, wie er es nennt, damit jeder, ganz gleich mit welchem persönlichen Hintergrund, etwas von seinen Werken hat. Seine Arbeiten umfassen monumentale Skulpturen, Installationen und feine handgearbeitete Objekte. Rondinone wurde 1964 in Brunnen in der Schweiz geboren und studierte an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

 

Mitunter erscheint Ugo Rondinones Kunst beinahe vereinfachend fröhlich, wie etwa seine neonbeleuchteten Installationen in Regenbogenfarben. Doch Rondinone verwandelt einfache Aussagen in Elemente mit einer psychischen Tiefe. Seine Arbeiten mögen zwar fröhlich erscheinen, doch stehen sie oft gestalterisch auf der Kippe und können ebenso auch deprimierend wirken.

 

Ugo Rondinone kombiniert handgearbeitete und maschinell erzeugte Elemente und ergründet, wie Menschen mit ihrer Umwelt interagieren. Seine zumeist großformatigen Arbeiten sind nicht leicht verständlich. Mitunter erscheinen sie wie prähistorische Objekte oder Motive kindlicher Fantasie, betrachtet aus der Perspektive eines Erwachsenen. Seine Installationen ziehen den Betrachter in ihren Bann und implizieren, dass nicht alles so sein muss wie es zunächst erscheint.

 

Fünf Jahre dauerte die Produktion seines Kunstwerks Seven Magic Mountains, welches 2016 fertig gestellt wurde. Nicht weit entfernt von Las Vegas umfasst es sieben 10 m hohe, turmartige Skulpturen, die geologische Formationen, aber auch abstrakte Kompositionen sind. Rondinone kreiert mit ihnen eine Art “romantischen Minimalismus”. Die riesigen Kalkstein-Brocken unterstreichen das Interesse des Künstlers an natürlichen und ursprünglichen Phänomenen.

 

Ugo Rondinones Arbeiten wurden bereits in der Kunsthalle in Wien, 2002, im Museo de Art Contemporáneo in  León, Spanien, im Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark und im Sculpture Center in New York ausgestellt. Seine Ausstellung Hell Yes wurde im New Museum in New York von 2007 bis 2010 gezeigt – seine Werke sind dort auch Teil der Sammlung. 2007 hat Rondinone die Schweiz bei der Biennale von Venedig repräsentiert. 

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