Thomas Zipp

Thomas Zipp Biografie

Thomas Zipp (geboren 1966 in Heppenheim) ist ein deutscher Installationskünstler und Maler, der in Berlin lebt und arbeitet. Er produziert vor allem große Installationen und arbeitet mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Medien, von Papier bis Neonlicht. Charakteristisch für seine Arbeiten sind ihr schwarzer Humor sowie ihre Bezugnahme auf Politik, Populärkultur, Wissenschaft, Literatur und Philosophie. Der Künstler versucht nach eigener Angabe, die Seltsamkeit der Menschen zu erforschen. Hierfür stellt er provokative oder rebellische Figuren der Vergangenheit in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Daraus resultiert eine beunruhigende Interpretation der westlichen Zivilisation in Gemälden, die aus einem verzerrten Durcheinander von schwarzen Kritzeleien und Gewalt bestehen.


Thomas Zipp genießt weltweite Anerkennung und hatte diverse Einzelausstellungen in Europa, die renommierteste im Zuge der 55. Biennale von Venedig 2013 (Comparative Investigation about the Disposition of the Width of a Circle, Palazzo Rossini). 

Wichtige Gruppenausstellungen waren unter anderem Ritornando a Gand, CIAC, Gent (2014), Gesamtkunstwerk: New Art from Germany, Saatchi Gallery, London (2011),  If Not In This Period Of Time: Contemporary German Painting 1989-2010, Museu de Arte de São Paulo Assis Chateaubriand, São Paulo (2010), Wystawa, Museum of Modern Art, Warschau (2009), Defamation of Character, PS1, New York (2006) sowie Rings of Saturn, Tate Modern, London (2006). Zipps Arbeit wurde darüber hinaus auf der 4. Berlin Biennale (2006) ausgestellt. Seine Werke finden sich in wichtigen internationalen Sammlungen, darunter in der Saatchi Sammlung, London, der Colección Jumex, Mexico City, der Rubell Family Collection, Miami, der Sammlung Boros, Berlin und der Sammlung Goetz, München.

Erhältliche Arbeiten: 7