Simon Periton

Simon Periton Biografie

Zierdeckchen werden traditionell eher mit Häuslichkeit und Accessoires für Küchentische assoziert – in Simon Peritons Arbeit jedoch nehmen mit ihrer grellen Farbpalette sowie ihren subversiven Themen die Form eines sozialen Kommentars an. Periton nutzt diese dekorative viktorianische Kunstform, um Themen von Politik über Natur und Kolonialismus bis hin zu Populärkultur zu verarbeiten. Seine filigranen Konstrukte sind in der Kunstwelt einzigartig und zeigen unter anderem William Morris in Verbindung mit anarchistischen Symbolen, Wallis Simpson und sogar die englische Band Pulp. Der Künstler beschreibt seinen Arbeitsprozess, als würde er mit seinem "Skalpell auf einen Spaziergang gehen" und dabei einem Weg folgen, der mit den Trümmern der Gegenwart gepflastert ist. Dieses Interesse an dem aufrührerischen Potenzial, das sich unter dem verbirgt, was gemeinhin als "dekorativ" bezeichnet wird, prägt einen Großteil seiner Arbeit.


Periton, der 1964 in Kent geboren wurde, studierte an der St. Martin´s School of Art in London und produziert heute großformatige Auftragsarbeiten, in denen er seine visuellen Ideen in urbane und architektonische Kontexte überführt. Peritons Arbeit wurde in diversen renommierten Gruppenausstellungen gezeigt, darunter The Dark Monarch: Magic and Modernity in British Art in der Tate St. Ives im Jahr 2009. Seine Werke sind darüber hinaus in den ständigen Sammlungen der Hayward Gallery in London sowie des Victoria and Albert Museum in London vertreten.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

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