Rita Ackermann

Rita Ackermann Biografie

Die ungarisch-amerikanische Künstlerin Rita Ackermann ist für ihre expressiven Bilder und Zeichnungen bekannt, die gleichzeitig abstrakt und figurativ erscheinen. Ihre großformatigen Arbeiten beschäftigen sich mit den gegensätzlichen Impulsen von Schöpfung und Zerstörung und zeigen menschliche Formen, die zu verschwinden scheinen und dann wieder auftauchen. Die Künstlerin verwendet gestische Zeichentechniken, die den Einfluss des Tanzes sowie des Abstrakten Expressionismus in ihren Arbeiten deutlich werden lassen.

 

Rita Ackermann, Jahrgang 1968, studierte an der Universität für Bildende Kunst Budapest. Anschließend zog sie nach New York City - wo sie heute noch lebt und arbeitet - und setzte ihre Studien an der New York Studio School of Drawing, Painting and Sculpture fort. Die Welt, die Rita Ackermann in ihren Kunstwerken erschafft, wird oft von offen sexualisierten Mädchen oder Nymphen bewohnt, womit sie schnell Bekanntheit in der New Yorker Kunstszene erlangte. Daneben kritisieren ihre Arbeiten mit monsterartigen Figuren auch das sozioökonomische Klima in ihrer Heimat Ungarn sowie in ihrer Wahlheimat Amerika.

 

Einzelausstellungen von Rita Ackermanns Werken fanden unter anderem in der Andrea Rosen Gallery in New York, Hauser & Wirth in Zürich, dem Swiss Institute in New York, dem Museum of Contemporary Art in Florida und dem Ludwig Museum in Budapest statt. Sie hat Monographien und Künstlerbücher veröffentlicht und war unter anderem auf der Whitney Biennale 2008 vertreten.

Erhältliche Arbeiten: 2

Kunstwerke und Preise