Richard Long

Richard Long Biografie

Richard Long (geboren 1945 in Bristol, England) ist ein britischer Land-Art-Künstler, Fotograf und Bildhauer, der vor allem für sein frühes Werk A Line Made By Walking (1967) berühmt ist. Für die Produktion seiner Arbeiten reist er um die ganze Welt und kreiert als Ergebnis langer Spaziergänge faszinierende, temporäre Skulpturen aus Steinen oder Holz. Die auf diese Weise entstandenen Werke nehmen häufig die Form von elementaren Strukturen wie Kreisen an und scheinen von einem großen Respekt für die Natur geleitet.

 

Seit 1981 experimentiert Long mit Malerei, indem er Schlamm in ähnlichen Formen wie in seinen Land-Art-Werken auf Wände aufträgt. Er selbst ist der Überzeugung, dass die Bedeutung seines Werkes eher in der Sichtbarkeit seiner Handlungen als in der Abbildung einer spezifischen Landschaft zum Ausdruck kommt. Für seine Ausstellungen in Museen oder Galerien arrangiert Long gefundene Materialien, oftmals in mandala-artigen, linearen Mustern oder ausgefüllten Kreisen, und präsentiert Skulpturen, Fotografien, Karten und Textarbeiten über seine Reisen. Seine Naturskulpturen sind in Form von limitierten Fotografien und Lithografien dokumentiert. 

 

Long wurde 1989 mit dem Turner-Preis und 1976 mit dem Praemium Imperiale in Japan ausgezeichnet. Er nahm 1972 an der documenta 5 teil und vertrat England bei der Biennale von Venedig im Jahr 1976. Der Künstler lebt und arbeitet in Bristol.

Erhältliche Arbeiten: 2

Kunstwerke und Preise