Rebecca Warren

Rebecca Warren Biografie

Die Künstlerin Rebecca Warren (geb. 1965) schafft ironisch-satirische Skulpturen, mit denen sie Überlegungen zur Kunst und deren gestalterischen Prozessen thematisiert. Anleihen bei historischen Meistern wie Alberto Giacometti, Willem de Kooning oder Franz West integriert Warren auf humorvolle Weise in ihre Arbeiten. Sie sind eine Hommage an die Kunstgeschichte, zu deren Teil sie sich macht, und werfen zugleich Fragen nach Urheberschaft, Individualität und Gender auf. 

 

Rebecca Warren formt Lehm zu suggestiven Formen, die oft sexuell anmutend, zart, mehrdeutig oder absurd wirken. Das körperbetonte Erscheinungsbild ihrer Arbeiten ist klar und widersprüchlich zugleich. In ihren Kunstwerken stößt eine greifbare Sinnlichkeit auf die konzeptionelle Erforschung von Materie und Form.

Viele von Rebecca Warrens Werken sind Bronzegüsse und werden in limitierten Auflagen produziert. Indem sie ihre bildhauerischen Schöpfungen zu Multiples macht, betont sie zusätzlich ihre Untersuchungen zu den Themen Originalität, Autorenschaft und Individualität.

 

Rebecca Warren lehrt als Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre Arbeiten wurden in Einzelausstellungen im Kunstverein München und der Serpentine Gallery in London ausgestellt. Warren nahm an der 54. Biennale von Venedig teil sowie an Gruppenausstellungen in der Royal Academy of Arts und der Tate Britain, London, dem Palais de Tokyo, Paris, und dem New Museum, New York. Im Jahr 2006 wurde Warren für den Turner Preis nominiert. 2008 wurde der Künstlerin der Vincent Award verliehen.

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Kunstwerke und Preise

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