Rachel Howard

Rachel Howard Biografie

Die irische Malerin Rachel Howard ist für die emotionale Kraft ihrer Werke bekannt. Durch die meisterliche Kombination von Maßstab, Raum und Tiefe vermitteln ihre Arbeiten ein widersprüchliches Gefühl von Grenzenlosigkeit und Isolation und erschaffen eine Welt, deren offener Maßstab es dem Betrachter fast unmöglich macht, sie zu fassen. Ihre Arbeit könnte als Versuch gesehen werden, zu ergründen, was es bedeutet, Mensch zu sein. Jede ihrer Werkreihen erforscht das emotionale Potential ihres jeweiligen Mediums sowie die Wirkung, die es auf das Publikum hat.

 

Rachel Howard begann 1995 damit, Lack in ihren Werken zu benutzen. Häufig trägt sie die mit dem Lack ausgedünnte Farbe auf die Leinwandränder auf, die sich daraufhin, angezogen von der Schwerkraft, langsam über die Leinwand ausbreitet. Howards Siebdruck Porphura ist ein Spiegel dieser Maltechnik; die gleiche Verwendung von Tiefe und Schwerkraft ist auch in dieser düster-atmosphärischen limitierten Auflage vorhanden.

 

Rachel Howard wurde 1969 in County Dunham geboren und schloss 1991 ihr Kunststudium am Goldsmiths College in London ab. 1992 erhielt sie den Prince's Trust Award und war 2004 in der engeren Auswahl für den prestigereichen Jerwood Drawing Prize. Howard war bereits in vielen Ausstellungen weltweit vertreten, unter anderem in In the darkest hour there will be light: works from Damien Hirst’s Murderme collection in der Serpentine Gallery in London (2006). 2011 hatte sie eine Einzelausstellung im Museo d’Arte Contemporanea Donna Regina in Neapel mit dem Titel  Repetition is Truth. Howards Arbeiten sind in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, unter anderem in der Olbricht Sammlung in Berlin, der Goss-Michael Foundation in Dallas und dem Ackland Art Museum in den USA.

Erhältliche Arbeiten: 0

Kunstwerke und Preise

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