Rachel Harrison

Rachel Harrison Biografie

Rachel Harrison ist vor allem für ihre stark heterogenen Skulpturen berühmt, die sie aus einer Vielzahl von gefundenen oder gekauften Objekten, unter anderem Müllbeuteln, Konservendosen und neonfarbenem Papiermaché, herstellt. Ihre erste Ausstellung mit dem kryptischen Titel Should home windows or shutters be required to withstand a direct hit from an eight-foot-long two-by-four shot from a cannon at 34 miles an hour, without creating a hole big enough to let through a three-inch sphere? (1996) war ein Vorgeschmack ihres vielseitigen künstlerischen Schaffens und rückte sie in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.

 

Harrisons Kunstpraxis verbindet Konsumgüter und handgefertigte Elemente. Hieraus entstehen verblüffende skulpturale Formen, die augenblicklich in einen Dialog mit dem Betrachter treten. "Ich möchte, dass die Leute ehrlich gegenüber der Kunst sind, dass sie bewusst mit dem Objekt im Augenblick sind, um es zu erleben… Die Materialien vermitteln eine direkte Unmittelbarkeit.", betont die Künstlerin. In ihrer Skulptur Glamour Wig (2005) kreiert sie beispielsweise durch die Kombination einer Trittleiter mit einer Rockstar-Perücke ein Pastiche eines schlaksigen, androgynen Rockstars mit weit geöffnetem Mund. Auf diese Weise untergräbt sie die Theatralik der ausgestellten Objekte und hinterfragt das Schauspiel hinter den Idealen von Heldentum und Schönheit, die figurative Skulpturen verkörpern. 

 

Rachel Harrison wurde 1966 geboren und lebt und arbeitet in New York. Im Laufe ihrer erfolgreichen Karriere hat sie ihre Arbeiten in einigen der renommiertesten Museen und Institutionen der Welt ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art, dem Whitney Museum of American Art und dem New Museum of Contemporary Art, alle in New York, sowie der Whitechapel Gallery London. Ihre faszinierenden Werke sind darüber hinaus im Centre Pompidou in Paris, dem Stedelijk Museum in Amsterdam sowie dem MoMA in New York vertreten.

Erhältliche Arbeiten: 1

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