Pia Fries

Pia Fries Biografie

Die Schweizer Malerin Pia Fries ist bekannt für ihren lebhaften und pastosen Umgang mit Farbe. Ihre üppigen und glänzenden Arbeiten entstehen ebenso aus dem Hinzufügen wie aus dem Wegnehmen von Material. Obwohl Fries zunächst Bildhauerei studierte, arbeitete sie lieber mit flachen Oberflächen und trug dabei oft bis zu fünf Lagen Farbe auf Holzplatten auf.

 

1955 geboren, studierte Pia Fries Bildhauerei in Luzern und anschließend ab 1986 Malerei unter Gerhard Richter an der Kunstakademie Düsseldorf. Ihre vielseitige Ausbildung ermöglicht es ihr, eigens entwickelte Methoden in ihren Malprozess einzubringen. So setzt sie Messer, Spachtel, Kämme oder Spritzen ein, um Farben aufzutragen. Die so entstehenden dichten, schimmernden Massen wechseln sich mit Bereichen ab, in denen die Farbe dünner und gemäßigter eingesetzt ist. In ihren Arbeiten stehen dicht strukturierte und leere, fast unfertig wirkenden Areale in starkem Kontrast.

 

Pia Fries lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin. Sie zeigte bereits Einzelausstellungen im Kunstmuseum Winterthur in der Schweiz, der Staatlichen Kunsthalle in Karlsruhe und der Kunstplattform AKKU in Luzern. Sie war außerdem Teilnehmerin wichtiger Gruppenausstellungen wie der Biennale in Venedig, 1999, der National Gallery of Art in Washington, D.C., 2013 und dem Museum Morsbroich in Leverkusen, 2016.

Erhältliche Arbeiten: 11