Peter Doig

Peter Doig Biografie

Mit Auktionsergebnissen, die regelmäßig die 10-Millionen-Dollar-Marke übertreffen, haben die zutiefst eindringlichen und einfallsreichen Werke von Peter Doig seinen Status als einen der weltweit gefeiertsten Maler untermauert. Doigs Arbeiten fangen Momente tiefer, beinahe sinnlicher Ruhe ein und vermitteln eine einzigartige, traumhafte Atmosphäre, als würde man sich bei klarem Bewusstsein durch eine Traumlandschaft bewegen. Seine mysteriösen und vielschichtigen figurativen Gemälde erzielen mittlerweile erstaunliche Summen und es wird erwartet, dass er möglicherweise Damien Hirst als Europas teuersten noch lebenden Maler ablösen wird.

 

Obwohl Peter Doig häufig bekannte architektonische oder figürliche Motive verwendet, haben seine erdig-sinnlichen Gemälde dennoch das Potenzial, den Betrachter zu verblüffen. Der magische Realismus, der seine Gemälde durchdringt, rührt, so sagt man, aus seiner Kindheit in Kanada. Beim Betrachten seiner Werke taucht man in eine unsichere Welt voller reflektierender Oberflächen ein, die sowohl auf buchstäbliche als auch auf metaphorische Weise spiegeln. Doig bedient sich filmischer wie auch biografischer Quellen, jedoch ist es letztlich seine spezifische Verwendung und Bearbeitung von Farbe, die einen Zustand jenseits von Sprache kreiert. Doig lässt sich häufig von Fotografien inspirieren, stellt diese jedoch niemals direkt dar, sondern nutzt sie eher als atmosphärische Präsenz. Doig selbst meint, dass er niemals versuche "absichtlich düster zu sein, aber ich wollte schon immer Gemälde kreieren, die Geschichten erzählen und Dinge suggerieren."

 

Peter Doig, der 1959 in Edinburgh geboren wurde, ist viel gereist und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit, neben seiner Heimat Kanada, in Trinidad, wo er bis heute lebt und arbeitet. Er sagt über sich: "Ich bin einer dieser Menschen, die nicht das Gefühl haben, irgendwoher zu kommen.” Dieses Gefühl der Entwurzelung kommt auch in seinen Werken zum Ausdruck. Auch in seinen limitierten Drucken gelingt es Doig, dasselbe erstaunliche Gefühl von zufällig entdeckten, mysteriösen Verstecken an den Außenbereichen des Paradises zu vermitteln.

 

Peter Doig war bereits für den Turner-Preis nominiert und erhielt im selben Jahr den Wolfgang-Hahn-Preis des Museum Ludwig in Köln. Er hatte umfassende Einzelausstellungen im Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris im Jahr 2011 sowie den National Galleries of Scotland in Edinburgh im Jahr 2013. Weitere bedeutende Ausstellungen seiner Arbeiten fanden in der Tate Britain in London und dem Dallas Museum of Art in Texas statt. Im November 2014 stellte Doig sein Werk in der prestigereichen Fondation Beyeler in der Schweiz aus.

Erhältliche Arbeiten: 19