Paul Chan

Paul Chan Biografie

Paul Chan entdeckt zunehmend Möglichkeiten, seinen politischen Aussagewunsch mit seiner Kunstpraxis zu verflechten. Er ist ebenso Aktivist wie Künstler und vereint mühelos diese Interessen, obwohl er glaubt, dass “der Wunsch die Lücke zwischen Kunst und Politik zu schließen eigentlich die Angst vor beiden ist.” Chan bringt dualistische Tendenzen miteinander in Verbindung, so dass er sowohl traditionell als auch innovativ, erotisch wie auch religiös erscheinen kann.

 

Im Jahr 2002, als die USA es amerikanischen Staatsbürgern nicht erlaubte, im Irak zu arbeiten, unterstützte Paul Chan die Hilfsgruppe Voices in Baghdad. Seine bekannte Serie Tin Drum Trilogy, 2002-05, spricht Probleme der US-amerikanischen Kultur und Politik an, die durch amerikanische Interessen im Mittleren Osten entstehen, beschäftigt sich aber auch mit George W. Bush und der Religiosität im sogenannten “Bible Belt”.

 

Paul Chan wurde 1973 in Hong Kong geboren und wuchs in Nebraska auf. Heute lebt und arbeitet er in New York und erhielt 2014 den renommierten Hugo Boss Prize. Er zeigte bereits Einzelausstellungen im Walker Art Center, Minneapolis und dem Stedelijk Museum in Amsterdam. Zuletzt wurden seine Arbeiten in der Deste Foundation in Griechenland und im Guggenheim Museum in New York ausgestellt. Seine Werke sind in bedeutenden internationalen Kunstsammlungen vertreten, wie etwa dem Guggenheim Museum und dem Whitney Museum of American Art in New York.

Erhältliche Arbeiten: 1

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