Nicholas Taylor

Nicholas Taylor Biografie

Nicholas Taylor wurde mit der Veröffentlichung seines  überaus erfolgreichen Fotoportfolios, das seine Freundschaft mit Jean-Michel Basquiat dokumentiert, ins Rampenlicht katapultiert. Taylor war 1977 nach New York gezogen, wo er sich bald Zentrum einer blühenden und aufregenden Kunstszene befand, die vom Graffitikünstler, Maler, Dichter, Musiker und Produzenten Basquiat angeführt wurde.

 

Nicholas Taylor lernte Basquiat in den späten Siebzigern kennen, als er Mitglied einer "No Wave"-Band wurde, der auch Michael Holm, Vince Gallo und Wayne Clifford angehörten. Es war der Beginn einer erfolgreichen Musikerkarriere, im Zuge derer er als DJ mit Kassetten-Loops experimentierte und als Vorgruppe von Africa Bambaataa im East Village auftrat. Taylors Stück Suicide Mode ist darüber hinaus auf dem Soundtrack des von Julian Schnabel gedrehten Basquiat-Films vertreten.

 

Taylor ist außerdem bekannt für die intimen und freizügigen Fotos seines engen Freundes und Bandkollegen Basquiat, der bereits 1988 im Alter von nur 27 Jahren verstarb. Basquiat war eine Ikone der achtziger Jahre, dessen primitivistischen Arbeiten eine tief gespaltene Persönlichkeit offenbarten, die sehr unter der Spannung zwischen innerer und äußerer Erfahrung litt. Taylors monochrome Arbeiten zeigen sowohl Basquiats fragile, ausgelassene, als auch seine entschlossene, ernstere Seite. Nicholas Taylors Einzelausstellung An Intimate Portrait im Susquehanna Museum Maryland war 2004 auch im Castellani Art Museum of Niagara University, New York , zu sehen.

Erhältliche Arbeiten: 9