Mona Hatoum

Mona Hatoum Biografie

Die Künstlerin Mona Hatoum arbeitet vielfältig in den Bereichen Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Papierarbeiten. Sie wurde 1952 in Beirut, Libanon in eine palästinensische Familie geboren und lebt und arbeitet heute in London und Berlin. In den 80er Jahren widmete sich Hatoum hauptsächlich der performativen Kunst – meist in Bezug auf den menschlichen Körper. Seit Anfang 1990 hat sich ihr Stil hin zu großformatigen Skulpturen verändert, die den Betrachter mit widersprüchlichen Gefühlen befallen; sei es Sehnsucht, Ekel oder Zwietracht. Die Abwandlungen von alltäglichen Haushaltsgegenständen wie Stühlen und Küchengeräten spielen eine wichtige Rolle in Hatoums Werken. Beispiele hierfür sind Homebound (2000) oder Sous Tension (1996), Assemblagen von Möbeln, die seltsam vertraut und gleichzeitig bedrohlich wirken. Des Weiteren hat die Künstlerin eine Vielzahl von Auflagenarbeiten produziert, beispielsweise filigrane Papierarbeiten mit menschlichem Haar oder kleine Skulpturen wie Kleiderbügel, Tassen oder Ketten. Ihre Arbeiten aus Metall-Gitter, die auf Motive wie Gewalt und Gefangenschaft anspielen, lassen den Betrachter mit dem unbehaglichen Gefühl von Schönheit und Horror zurück. Über ihr Schaffen sagt die Künstlerin: "Da ich immer eine zwiespältige Haltung zu Begriffen wie 'zu Hause' oder 'Familie' hatte, mag ich es, physische oder psychologische Störungen oder Beunruhigungen in meine Arbeit einzubringen, um diese menschlichen Erwartungen zu hinterfragen."

Erhältliche Arbeiten: 2

Kunstwerke und Preise