Michael Craig-Martin

Michael Craig-Martin Biografie

Michael Craig-Martin (geboren 1941 in Dublin, Irland) ist ein wichtiger Gegenwartskünstler, Maler, Autor und Lehrer. Seine wohl bekannteste Arbeit ist An Oak Tree (1973), in der er behauptete, ein Glas Wasser in eine Eiche verwandelt zu haben. Für seine Kunst nutzt er häufig in Massenproduktion hergestellte, alltägliche Objekte, Bilder und Materialien.

 

In frühen Jahren konzentrierte sich Michael Craig-Martin hauptsächlich auf Zeichnungen und die Gestaltung von Kisten (Box That Never Closes, 1967). Schrittweise verlagerte sich sein Schwerpunkt hin zu anderen Medien wie Malerei, Druckgrafik und Installationen. Er malt jedoch immer noch gewöhnliche Haushaltsobjekte.

 

Seine Arbeit beschäftigt sich mit fundamentalen Fragestellungen über das Wesen der Kunst, Darstellung, Autorschaft sowie die Rolle des Betrachters. Sein Oeuvre hat sich von seinen frühen konzeptuellen Arbeiten hin zu einem unverwechselbaren und leicht zu identifizierenden Stil entwickelt, dessen komplexe Formen und Inhalte eine klare Botschaft zur Kunst in der modernen Welt vermitteln.

 

Michael Craig-Martin wird häufig als der Pate der Young British Artists bezeichnet und ist als einflussreicher Professor am Goldsmiths College in London bekannt. Er hatte großen Einfluss auf zwei Generationen junger britischer Künstler, darunter namhafte ehemalige Schüler wie Damien Hirst, Gary Hume und Sarah Lucas.

Erhältliche Arbeiten: 3

Kunstwerke und Preise