Matthew Ritchie

Matthew Ritchie Biografie

Nur wenige Künstler besitzen eine solche Vielfalt und einen solchen Anspruch wie der in Großbritannien geborene Künstler Matthew Ritchie. Seine enzyklopädischen Kunstprojekte scheinen nicht nur das ganze Universum darzustellen, sondern auch die Wissens- und Glaubensstrukturen, mit denen wir es zu verstehen und zu veranschaulichen versuchen. In gewisser Hinsicht ist seine Arbeit eine Erkundung der Grenzen seiner eigenen Vorstellungskraft. Seine Fähigkeit, so viele Aspekte in sein Werk zu integrieren, ist zugleich ein Zeichen für seine unbändige Neugier und sein umfangreiches Wissens.

 

Obwohl er meist als Maler angesehen wird, spielen Zeichnungen eine wichtige Rolle in Matthew Ritchies Kunst. Er scannt diese ein, um sie dann auf seinem Computer vergrößern und bearbeiten zu können. Diese Technik erlaubt es dem Künstler, seine Zeichnungen auch in Skulpturen oder Installationen zu verwandeln. Seine aufgeladenen, instabilen Bilder scheinen sich in einem permanenten, dynamischen Wandlungsprozess zu befinden — eine Eigenschaft, die ihr Pendant in den kontinuierlichen Veränderungen des Universums und seinen evolutionären Formen hat.

 

Matthew Ritchie befasst sich eingehend mit Kunst, Religion und wissenschaftlichen Narrativen und erforscht bereits seit geraumer Zeit die Möglichkeiten der interaktiven Kunst und der neuen Medien. Seine Forschungsarbeit hat ihm dabei geholfen, seine eigene mythische Erzählung zu kreieren, die er mittels Kunstplattformen, Installationen und dem Internet kommuniziert. Bei seinen diversen Projekten arbeitet Ritchie häufig mit Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, wie etwa mit Online-Entwicklern, Wissenschaftlern, Musikern und Architekten. 

 

Matthew Ritchie wurde 1964 geboren und studierte an der Camberwell School of Art, bevor er sein Studium in Boston fortsetzte. Der international anerkannte Künstler, der bereits zahlreiche Einzelausstellungen weltweit hatte, lebt mittlerweile in New York. Sein Werk wurde im Dallas Museum of Art, dem Museum of Contemporary Art in Miami und dem Guggenheim Museum in New York gezeigt. Er war zudem ein bedeutender Teilnehmer der Whitney-Biennale von 1997 und der Biennale von Sydney im Jahre 2002.        

Erhältliche Arbeiten: 3