Matthew Brannon

Matthew Brannon Biografie

Die Werke des amerikanischen Künstlers Matthew Brannon (geb. 1971) mit ihrem hohen Wiedererkennungswert finden ihren motivischen Ursprung häufig in der Werbung und in Filmplakaten der 1940er und 50er Jahre. Der Künstler lässt Alltagsgegenstände wie Flaschen, Zigaretten, Schuhe, Eintrittskarten oder auch Küchenmesser zu zarten, nostalgisch anmutenden Bildmotiven seiner Arbeiten werden. Oft ergänzt er die Motive mit thematisch nicht unmittelbar verbundenen Textfragmenten, um auf diese Weise Fragen zur sich urban entfaltenden Kultur der Konsumenten zu stellen. Stimmungen von Ironie, Angst oder Langeweile sieht der Künstler dabei als einen Nährboden der modernen, großstädtischen Gesellschaft. Die Textfragmente stehen in deutlichem Kontrast zu den unbeschwerten Sujets und vermitteln die Beobachtungen des Künstlers zu den Bedingungen der modernen Gesellschaft auf pointierte und zugleich witzige Art.   

 

Seit den 1990er Jahren erstellt Matthew Brannon Sieb- und Reliefdrucke, die den Kern seiner künstlerischen Entwicklung und seines Ausdrucks ausmachen. Von Hand geschriebene Sätze werden mit den klaren Silhouetten der Bildmotive verwoben. So entstehen Arbeiten, die zur selben Zeit persönliche Statements wie Relikte von in den Massenmedien verbreiteten Bildern sind. Sie erforschen die Gräben zwischen Sprache und Fakten, zwischen Individuum und der breiten Gesellschaft.

 

Matthew Brannons Arbeiten waren bereits Teil großer Ausstellungen weltweit, darunter in der Serpentine Gallery und der Saatchi Gallery, London, dem Whitney Museum of American Art, New York, dem Aspen Art Museum, dem Denver Art Museum, der Songzhuan Art Gallery, Peking, und der Eremitage, Sankt Petersburg.

Erhältliche Arbeiten: 5