Matt Mullican

Matt Mullican Biografie

Matt Mullican (geb. 1951 in Santa Monica, USA) hat seit Beginn seiner Karriere ein konzentriertes Werk geschaffen, das auf seinem Interesse an Realitäts- und Wahrnehmungsvorstellungen basiert. Im ständigen Bemühen, die Welt, in der wir leben, zu verstehen und zu strukturieren, hat er in seiner 40-jährigen Karriere einen bahnbrechenden Ansatz und ein komplexes künstlerisches Universum entwickelt. Seit den frühen 1970er Jahren setzt er Hypnose ein, um die Grenzen zwischen Performance und Zeichnung zu verwischen und sich als Künstler mit seinem tieferen Unterbewusstsein in Einklang zu bringen. Durch seine Experimente mit Hypnose hat Matt Mullican eine einzigartige Bildsprache geschaffen, die die Welt in fünf Ebenen einteilt.

 

Matt Mullican nennt dieses Modell “die Theorie der fünf Welten”. Gleichzeitig persönlich und allgemein, ist es ein reiches Vokabular, das Farbe als Ordnungsprinzip verwendet. Nach der Theorie bedeutet Rot subjektiv, Schwarz steht für Sprache oder Zeichen, Gelb symbolisiert die gerahmte Welt (die Kunst) im Gegensatz zu Blau, das die Welt ohne Rahmen (unbewusst) ist, und schließlich Grün, welches die Elemente symbolisiert. Sein Modell aus fünf Welten wird in einer Vielzahl von Medien eingesetzt, darunter Fahnen, Zeichnungen, Videos und Drucke. Matt Mullicans Werk basiert auf seinem künstlerischen Konzept, das – im wahrsten Sinne des Wortes – eine Weltanschauung umfasst, die aus der Hypnose entsteht. Jede Arbeit enthält eine komplexe Ikonographie, die unsere Welt organisiert, ihre Systeme und Beziehungen beschreibt und gleichzeitig die inneren Tiefen des Geistes des Künstlers offenbart.

 

Matt Mullican war Student des Konzeptkünstlers John Baldessari, als er das Californian Institute of the Arts besuchte, hat sich aber immer von der Strenge der konzeptuellen Bewegung distanziert und sich den traditionellen Kategorisierungen widersetzt. National und international bekannt, hat er an renommierten Institutionen weltweit ausgestellt, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, die Nationalgalerie in Berlin, das Museum of Contemporary Art in Los Angeles und Pirelli HangarBicocca in Mailand.

Erhältliche Arbeiten: 3

Kunstwerke und Preise