Maria Eichhorn

Maria Eichhorn Biografie

In ihren Projekten hinterfragt Maria Eichhorn (geb. 1962 in Bamberg) den Kunstbegriff und positioniert ihre Arbeit zwischen Symbolischem und Realem, zwischen künstlerischer Praxis und Aktionen, die darauf abzielen, die dynamischen Beziehungen zwischen Kunst, Wirtschaft, öffentlichen Räumen und institutionellen Strukturen offenzulegen. Ihre Arbeit ist konzeptuell und zurückhaltend, oft finden sich Handlungsanweisungen oder präzise Leitlinien zur Umsetzung. Als eine Künstlerin der Theorie interessiert sie die Produktion von Artefakten wenig, wie man in ihrer Ausstellung Maria Eichhorn Aktiengesellschaft (AG) (2002) bei der documenta 11 sehen konnte. Dort nutzte sie das ihr zugeteilte Projektbudget, um eine Aktiengesellschaft zu gründen, die durch ihre spezifische Organisation kein Kapital erzielen konnte – was der üblichen Struktur und dem Ziel eines primär auf Profitoptimierung ausgerichteten Systems gänzlich entgegensteht. Maria Eichhorn lebt und arbeitet in Berlin und hat unter anderem in Institutionen wie dem Van Abbemuseum in Eindhoven, dem Centre Pompidou in Paris und dem ICA in London ausgestellt. 

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise