Marc Camille Chaimowicz

Marc Camille Chaimowicz Biografie

Die dekorative Pastellwelt von Marc Camille Chaimowicz strahlt eine opulente und gleichzeitig gedämpfte Atmosphäre aus. Seine sogenannten Choreografien inszenieren Kulturgeschichte in weiträumigen, luftigen Umgebungen, die Objekten, Skulpturen und tapezierten Wänden ausreichend Raum bieten, um nebeneinander zu existieren. Als begeisterter Leser von Gide und Proust schöpft Chaimowicz einen großen Teil seiner Inspiration aus der modernen französischen Literatur.

 

Marc Camille Chaimowicz veranstaltete diverse Ausstellungen, in deren Mittelpunkt Schriftsteller des 20. Jahrhunderts standen, darunter insbesondere eine Installation von Jean Cocteaus fiktiven Arbeits- und Schlafzimmer — "ein möblierter Innenraum, der indirekt auf Cocteaus Poesie Bezug nimmt" — sowie eine Ausstellung, die dem turbulenten Leben von Jean Genet gewidmet war. Chaimowicz lädt den Besucher in die betörenden Wohnräume ein, die er für diese beiden Schriftsteller entworfen hat und die sich durch ihre lose verbundenen Narrative damit zufrieden geben, Geschichten zu zeigen, anstatt sie zu erzählen.

 

Marc Camille Chaimowicz wurde 1947 in Paris geboren und lebt und arbeitet heute in London. Er hat seine Arbeiten in diversen Einzelausstellungen an renommierten Institutionen wie dem Migros Museum in Zurich, dem Musée des Beaux Arts in Dijon und der Eremitage in Sankt Petersburg während der Manifesta 10 (2014) präsentiert. Seine eindrucksvollen Werke sind darüber hinaus in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, unter anderem im Victoria and Albert Museum und der Tate Gallery, beide in London, sowie dem Museum of Modern Art in New York. Chaimowicz ist darüber hinaus Professor für Bildende Kunst an der University of Reading und Gast-Dozent an der Ecole Nationale des Beaux Arts in Dijon.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

1