Manolo Valdes

Manolo Valdes Biografie

Der preisgekrönte spanische Künstler Manolo Valdes (geb. 1942) nutzt das Vermächtnis spanischer Künstler, um komplexe Kunstwerke zu schaffen, mit denen er sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart erforscht. Valdes integriert Bildelemente aus den Arbeiten großer Meister wie Diego Velázquez, Pablo Picasso und Antoni Tàpies und erzählt mit ihnen neue, eigene Geschichten, die aktuelle soziale und politische Gegebenheiten aufschlussreich thematisieren. Historische Figuren wie Don Quixote oder Velázquez’ Meninas werden so abstrahiert und Teil eines neuen kulturellen Hybrids.

 

Manolo Valdes begann seine Ausbildung als Maler bereits im Alter von 15 Jahren an der Academia de San Carlos in Valencia. Unerschrocken und äußerst originell nutzt er traditionelle Techniken und Medien und erforscht die Möglichkeiten von Zeichnung, Malerei, Skulptur und insbesondere Druckgrafik. Indem Valdes direkt auf seine Radierungen collagiert, bricht er mit der traditionellen Vorgehensweise und erweitert diese um zeitgenössischen Möglichkeiten und mit oft kräftigen Farben. Sämtliche Versatzstücke verbinden sich zu seiner eigenen, überraschenden und originellen Vision.

 

Manolo Valdes repräsentierte Spanien auf der Biennale von Venedig im Jahr 1999. Er gewann zahlreiche Preise, unter anderem wurde er 2007 in Frankreich zum Officier de l'Ordre National du Mérite ernannt. 1985 wurde ihm in Spanien die Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes verliehen. Zu Manolo Valdes’ umfangreichsten Einzelausstellungen zählt seine Retrospektive im Guggenheim Museum in Bilbao im Jahr 2002. Valdes’ Arbeiten sind Teil der Sammlungen großer Institutionen, wie des MoMA und der Met, New York, des Centre Pompidou, Paris und des Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid.

Erhältliche Arbeiten: 6

Kunstwerke und Preise