Ludwig Sander

Ludwig Sander Biografie

Der New Yorker Maler Ludwig Sander ist bekannt für seine abstrakten Gemälde in leuchtenden Farben, die aus geometrischen, zumeist rechteckigen Flächen bestehen. Sander war ein Maler der New Yorker Schule, doch seine Arbeiten sind ruhig und meditativ und tragen eine europäische Stimmung in sich.

 

Ludwig Sander wurde 1906 in New York geboren und ging in Manhattan zur Schule. Durch die Magazinabonnements seines deutschen Vaters erlangte Sander ein Verständnis der zeitgenössichen Trends in der europäischen Kunst. Er widmete sich ernsthaft der Malerei, nachdem er 1928 die Arts Student League besucht hatte, und konnte sogar unter dem berühmten Maler und Lehrer Hans Hofmann in München studieren.

 

Nachdem er im Zweiten Weltkrieg als Soldat gedient hatte, kehrte Ludwig Sander zur Kunsthochschule zurück. Nach 1959 begann er, in bekannten Galerien auszustellen, wie etwa der von Leo Castelli in New York. Er war ein Zeitgenosse und guter Freund von Willem de Kooning und Robert Motherwell. Obwohl er oft mit Großformaten arbeitete, sprechen seine Werke laut dem Kunstkritiker John Russell immer in einem „kühlen, klaren Flüstern“ zu uns.

 

Ludwig Sanders Arbeiten sind Teil der wichtigsten Sammlungen der Welt, wie etwa des Whitney Museum of American Art und des Guggenheim Museums. Eine seiner Leinwände wurde kürzlich vom Metropolitan Museum of Art in New York gekauft. Im Jahr 1968 erhielt Sander das Guggenheim-Fellowship. 1973 wurde er mit dem Purchase Award der American Academy of Arts and Letters ausgezeichnet. Ludwig Sander verstarb im Jahr 1975.

Erhältliche Arbeiten: 1