Liliane Lijn

Liliane Lijn Biografie

Seit den 1960er Jahren wandelt die amerikanische Künstlerin Liliane Lijn wissenschaftliche Erkenntnisse in Kunst um. Mit ihren Arbeiten, die kinetische Skulpturen, Film, Performances und Collagen umfassen, erforscht sie Sprache, Mythologie und die Beziehung zwischen Licht und Materie. Ihre begehrten Kunstwerke verbinden östliche Philosophien und Mythologien, Naturwissenschaften, Kunst und Technologie. 

 

Liliane Lijn wurde 1939 geboren und studierte Archäologie an der Pariser Sorbonne sowie Kunstgeschichte an der École du Louvre in Paris. Im Jahr 1962 startete sie ihre Experimente mit Licht und Texten, welche als Poem Machines bekannt wurden. Diese kinetischen Kunstwerke offenbaren die fließende Natur der Sprache dadurch, dass sie deren stetigen Wandel ermöglichen. Lijn ist insbesondere für ihre kegelförmige Koan Serie bekannt, die wunderschön gebaut und visuell rätselhaft ist. Ein Werk aus dieser Serie befindet sich in der permanenten Sammlung der Tate in London. 

 

Die Künstlerin Liliane Lijn verwendet mit großer Leidenschaft industrielle Techniken in ihren Arbeiten. Lijn selbst beschreibt ihre Arbeiten als einen “konstanten Dialog zwischen gegensätzlichen Elementen. Meine Skulpturen nutzen Licht und Bewegung, um sich von voll zu leer, von undurchsichtig zu transparent, von konstruiert zu organisch zu transformieren.” Seit 2005 arbeitet Lijn mit Aerogel, einem Material, das von der NASA zur Sammlung von kosmischem Staub entwickelt wurde. 

 

1986 war Liliane Lijn eine der prominenten Teilnehmer der Biennale von Venedig, auf der sie ihr computergesteuertes Drama Conjunction of Opposites ausstellte. Ihre Arbeiten sind Teil der Sammlungen großer Institutionen wie des British Museum, des Victoria and Albert Museum, beide in London, des MoMA, NYC, und des Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris.

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Kunstwerke und Preise

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