Kiki Smith

Kiki Smith Biografie

Kiki Smith (geb. 1954) wurde zu Recht vom Time Magazine im Jahr 2006 zu einer der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten gewählt. Im Laufe ihrer künstlerischen Karriere hat sie immer wieder bestehende Grenzen in Frage gestellt, um mittels ihres umfangreichen, herausfordernden Oeuvres die Grundbedingungen der menschlichen Existenz zu erforschen.

 

Kiki Smith ist die Tochter des Minimalismus-Künstlers Tony Smith, von welchem sie handwerkliche Techniken der Gestaltung gelernt hat. Konzeptuell hatten ihre Arbeiten jedoch immer einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt. In Kiki Smith‘ Arbeiten stehen der menschliche Körper und alles was mit ihm in Verbindung steht im Mittelpunkt – der Lebenszyklus, physische und psychische Funktionen, Verlangen und Bedürfnisse. Nach dem Tod ihres Vaters und ihrer Schwester an AIDS, verschob sich der Fokus von Smith‘ Arbeit zunehmend auf die Themen Verfall und Sterblichkeit. Sie ist genauso stark inspiriert von ihrem eigenen Körper und ihren physischen Erfahrungen, wie von den Menschen, die sie umgeben. Weibliche Figuren finden sich in den meisten ihrer Kunstwerke wieder.

 

Kiki Smiths multidisziplinäre Kunstpraxis beinhaltet das Zusammenfügen verschiedener Techniken, wie Druckgrafik, Fotografie, Zeichnung und Textilien in einem Kunstwerk. Ihre experimentelle Herangehensweise an Materialien und Medien war bereits zu Beginn ihrer künstlerischen Karriere auffallend in ihrem Werk. Bereits frühe Arbeiten bestanden aus Drucken von Körperteilen auf Textilien. Smith hat mit verschiedenen Drucktechniken gearbeitet, wie Siebdruck, Aquatinta und Radierung. Ihre Editionen sind ein wichtiger Bestandteil ihres Oeuvres und wurden in großer Zahl vom MoMA und vom Whitney Museum in New York erworben.

 

Kiki Smith hatte Einzelausstellungen in führenden Institutionen weltweit, wie dem MoMA in New York, dem Walker Art Center in Minneapolis, der Whitechapel Art Gallery in London und dem Centre d’Art Contemporain in Genf. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise in ihrer künstlerischen Laufbahn. Ihre Arbeiten sind Teil der Sammlungen von bedeutenden Museen, wie der Tate London, dem MoMA, New York, dem Israel Museum, dem LACMA, Los Angeles und dem Metropolitan Museum of Art, New York.

Erhältliche Arbeiten: 9