Jörg Sasse

Jörg Sasse Biografie

Jörg Sasse (geb. 1962), ist ein Pionier der Digitalfotografie und steht in einer direkten Linie mit Größen der deutschen Fotografie wie Thomas Ruff und Andreas Gursky. Von 1982 bis 1988 studierte er in der berühmten Klasse von Bernd Becher an der Kunstakademie in Düsseldorf. Heute lebt Sasse in Berlin und Düsseldorf.

 

Jörg Sasses frühe Arbeiten waren geprägt von einer gewissen Profanität. Zu den Motiven seiner Bilder zählten Ladenfenster und einfache Innenräume. 1994 änderte er seine Methodik und begann Bilder digital zu bearbeiten, die er auf Flohmärkten oder bei Freunden und Bekannten zusammensuchte. Oft haben die Bilder mit ihren Ausgangsmotiven kaum noch Übereinstimmung und so entstanden neue, schwer zu definierende Wirklichkeiten. Sasse spielt mit der fotografischen Realität und macht den Besucher auf die Widersprüche zwischen alltäglichen Erfahrungen und deren Wahrnehmung aufmerksam.

 

Jörg Sasse Fotografien wurden vielfach international ausgestellt, unter anderem im renommierten Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris im Jahr 1997. Ein Jahr später waren seine Werke wichtiger Bestandteil der Ausstellung “Sightings: New Photographic Art” im Institute of Contemporary Arts in London. 2007 wurde ihm eine Ausstellung im Museum Kunstpalast in Düsseldorf gewidmet sowie 2012 die Ausstellung “Berlin – Common Places” bei C/O Berlin. Seine Fotografien sind fester Bestandteil der Sammlungen des Solomon R. Guggenheim Museums in New York, des Städel Museums in Frankfurt sowie der Deutschen Börse AG.

Erhältliche Arbeiten: 1

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