Jim Shaw

Jim Shaw Biografie

Die beeindruckende Vielseitigkeit des amerikanischen Künstlers Jim Shaw hat ihn weltweit zu einer Kultfigur gemacht, deren Ruf unaufhörlich wächst. In seiner Arbeit befasst sich Shaw mit dem unteren Spektrum der amerikanischen Kultur und lässt sich von Groschenromanen, Comicbüchern und Postern inspirieren.

 

Im Jahr 2000 stellte Jim Shaw seine berühmten Thrift Store Paintings, eine Reihe von Gemälden, die er Amateurmalern abgekauft hatte, im Institute of Contemporary Arts in London aus. Die Kritik war gespalten; viele Rezensenten fühlten sich von der Ausstellung vor den Kopf gestoßen und beschrieben sie als miserabel, gleichzeitig jedoch auf eine gewisse Art furchteinflößend. Mit ihrer Fülle an innovativen, satirischen Wendungen ist eine typische Ausstellung von Shaw meist ein atemberaubender Zusammenprall von Pop-Art, Konzeptkunst, Cartoons, psychedelischen Postern und kitschigen Illustrationen.  Der Künstler arbeitet mit einer Vielzahl von künstlerischen Medien und ist gleichzeitig rasend komisch, schockierend und politisch.

 

Jim Shaw, der 1952 geboren wurde, nutzt auch sein Privatleben für seine Kunst und integriert Ausschnitte aus Gesprächen mit Freunden, Bilder der Popkultur und Segmente aus alternativen Realitäten in sein Werk. Shaw ist der Gründer der Protopunk-Band Destroy All Monsters, die er 1973 zusammen mit seinem Künstlerkollegen Mike Kelley und dem Filmemacher Cary Loren ins Leben rief. Er ist zudem der Vater des sogenannten O-ismus, seiner eigenen, extrem ausgefallenen religiösen Praxis. Shaw lässt sich hierbei von den messianischen Kulten inspirieren, die heute immer noch überall in Amerika aktiv sind. Er hat bereits mehrere Ausstellungen rund um den O-ismus organisiert, unter anderem im MAGASIN- Centre National d’Art Contemporain, Grenoble, Frankreich, und dem Kunsthaus Glarus in der Schweiz. Von 2012 bis 2013 wurde Shaw mit seiner ersten Retrospektive in Großbritannien im BALTIC Centre for Contemporary Art in Gateshead, England, gewürdigt. Von 2015 bis 2016 fand im New Museum in New York eine große Ausstellung mit dem Titel Jim Shaw: The End is Here statt.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise