Jim Dine

Jim Dine Biografie

In seinen Arbeiten bedient sich Jim Dine einer zugänglichen Bildsprache voller Symbolik und kindlicher Sehnsucht. Obwohl er der Pop Art nahe steht, hat seine Entschlossenheit, die Dinge auf seine Art anzugehen, einen hohen Grad an Individualität und ein sehr vielseitiges Œuvre hervorgebracht. Dine arbeitet mit verschiedenen Medien und schafft nicht nur Gemälde, sondern auch Zeichnungen, Skulpturen, limitierte Druck-Editionen, Performances und Poesie.

 

1935 in Ohio geboren, studierte Jim Dine bei dem Maler Paul Chidlaw an der Art Academy of Cincinnati. In den 1960er Jahren war er an der Seite von Claes Oldenburg und Allan Kaprow entscheidend an den Happenings in New York beteiligt. Es dauerte nicht lange, bis Dine begann Pinsel und andere Objekte, welche einen Bezug zu seiner Arbeit haben, auf seinen Leinwänden anzubringen. “New Paintings of Common Objects” war eine der ersten Pop Art-Ausstellungen, an der Dine 1962 neben Roy Lichtenstein und Andy Warhol teilnahm. Dennoch empfand er stets eine stärkere Zugehörigkeit zu den Neo-Dada-Künstlern wie Jasper Johns oder Robert Rauschenberg als zu den Künstlern der Pop Art angeführt von Andy Warhol.

 

Im Jahr 1967 zog Jim Dine mit seiner Frau und seinen drei Söhnen nach London, kehrte jedoch vier Jahre später in die USA zurück. Einzelne Motive wie Herzen, Werkzeuge oder auch Bademäntel treten in seinen Werken im Laufe seiner Karriere immer wieder auf. Er präsentiert seine Motive in verschiedenen Medien, raubt ihnen im Zuge dieses Prozesses jedoch ihre Profanität, indem er sie mit seiner eigenen ästhetischen Bedeutungsebene verbindet. Dine scheute sich nie, leuchtend starke Farben zu benutzen, in dem Wissen, dass hierdurch auch einfache Motive eine subtile und emotionale Wirkung entfalten können. In den letzten Jahren konnte man eine stärkere Fokussierung sowohl auf die Fotografie als auch auf Motive seiner Kindheit erkennen, wie beispielsweise die Figur des Pinocchio.

 

Weltweit beliebt, sind die Werke von Jim Dine in den Sammlungen des Centre Pompidou in Paris, des Metropolitan Museum of Art und des MoMA in New York sowie der Tate Modern in London zu finden. 2015 übergab Dine dem British Museum in London über 200 limitierte Kunstdruck-Editionen.

Erhältliche Arbeiten: 16