Jean-Marc Bustamante

Jean-Marc Bustamante Biografie

Jean-Marc Bustamante (1952 in Toulouse geboren) ist ein französischer Künstler, Fotograf und Bildhauer. Seine Arbeit ist von einem enigmatischen, minimalistischen Formalismus geprägt. Obgleich das den Betrachter auf Distanz zu halten scheint, steckt in seiner Kunst auch ein verführerisches Element. Bustamantes ambivalente Ästhetik kommt aus seinem Wunsch, eine Verbindung zwischen Figuration und Abstraktion herzustellen, zwischen dem Geometrischen und dem Organischen, zwischen industrieller Perfektion und dem Unperfekten der manuellen Arbeit. Jean-Marc Bustamante ist für seinen multidisziplinären Ansatz bekannt und für sein Talent, Medien neu zu erfinden; dafür arbeitet er mit Fotografie und Zeichnung bis hin zu Malerei oder er kombiniert Skulptur mit anderen Medien. Er gilt als einer der ersten, der die Grenzen zwischen Malerei und Fotografie verwischte.

 

Jean-Marc Bustamantes künstlerische Bildung war vielfältig: Er lernte Fotografie beim französischen Künstler Denis Birhat und wurde später der Assistant von William Klein. Außerdem arbeitete er 1983 bis 1987 mit Bernard Bazile zusammen, mit dem er unter dem Namen BazileBustamante designartige Skulpturen schuf. Wichtige Serien sind beispielsweise Tableaux, 1978-1982 und Something is Missing, 1995. Der Künstler vertrat Frankreich auf der Venedig Biennale 2003 und war Teilnehmer der documenta 8, 9 und 10. Er lebt und arbeitet in Paris.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

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