Imi Knoebel

Imi Knoebel Biografie

Das Werk von Imi Knoebel ist geprägt vom Bauhaus, besonders von Künstlern wie Johannes Itten und Lászlo Moholy-Nagy. 1940 in Dessau geboren, begann er seine Ausbildung mit Kursen in Konstruktiver Malerei. In diesen Lehrgängen zeichnete sich früh seine Herangehensweise in der Malerei ab. Knoebel, der auch unter Joseph Beuys studierte, ist fasziniert von der Beziehung zwischen Raum, Bild und Farbe. Am Anfang seiner Karriere reduzierte er seine Kompositionen auf pure Linien und arbeitete, inspiriert von Kasimir Malevich, mit Lichtquellen und weißen Oberflächen. Erst ab 1974 brachte Knoebel Farben in seine Werke ein und betonte hierbei insbesondere die Grundfarben. Knoebel arbeitet am liebsten mit Holz oder Metall. Dabei platziert und schichtet er geometrische Formen, um dreidimensionale Strukturen zu schaffen, die dann an der Wand aufgehängt werden. Die Idee der Konstruktion und Dekonstruktion der Leinwand ist vorrangig in Knoebels Arbeiten.

 

Keilrahmen (1968/1989) ist ein einfacher Holzrahmen in einer Auflage von 1000 Stück. Interessant ist bei dieser Arbeit, dass die Einfassung des Kunstwerks selbst in ihrer ganzen Einfachheit zum Kunstwerk wird. Ein anderes Beispiel interessanter Materialverwendung ist Cementi (Auflage von 100 Stück) aus dem Jahr 1992, ein Objekt aus Beton und Eisenoxid, das scheinbar federleicht an der Wand hängt. Knoebels Einsatz von Materialien ist auch in seinen Multiples ungewöhnlich.

Erhältliche Arbeiten: 6