Ida Applebroog

Ida Applebroog Biografie

In ihren Arbeiten ergründet Ida Applebroog Themen wie Identität und Gender auf sehr intime Weise und etablierte sich dadurch als eine einflussreiche Künstlerin unserer Zeit. 1929 in New York geboren, wurde Applebroog im Jahr 2010 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, als sie bei der New Yorker Galerie Hauser & Wirth eine Serie von 150 intimen Skizzen ausstellte. Über 40 Jahre zuvor entstanden, zeigen diese Werke die Künstlerin in ihrer Badewanne, wo sie – frustriert von ihrem bürgerlichen Leben – Studien ihres eigenen Körpers unternimmt. Applebroogs künstlerische Karriere ist geprägt von einfachen Enthüllungen, mit welchen sich jedoch neue Erkenntnisse verbinden. Die Kämpfe, die jeder Mensch in seinem Alltag für sich ausfechten muss, ergründet sie durch ihre anonymen “Jedermann”-Charaktere und immer offenherziger auch durch sich selbst.

 

Ida Applebroogs Figuren ähneln denen aus Comic-Büchern und haben häufig eine groteske Wirkung. Sie sind sofort wiedererkennbar und eignen sich perfekt, visuell sowie konzeptionell, für das Medium der Druckgrafik. Ihre Darstellungen häuslicher Rollenmodelle, Einschränkungen und Herausforderungen sind auffallend klar in ihren visuellen Strukturen und hinterfragen die heute etablierten Normen.

 

Ida Applebroogs Werke sind Teil der Sammlungen großer Institutionen wie des Museum of Modern Art, des Guggenheim Museum, des Metropolitan Museum of Art, des Corcoran Museum of Art und des Whitney Museum of Art. Sie wurde in der PBS-Dokumentation “Art 21: Art in the Twenty-first Century” porträtiert. Der Film “Call Her Applebroog” thematisiert das Werk und Leben der Künstlerin. Sie erhielt viele Preise, darunter die Auszeichnung der John D. und Catherine T. MacArthur Foundation und die Auszeichnung für ihr Lebenswerk von der College Art Association. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzelausstellungen in den USA und im Ausland gezeigt.

Erhältliche Arbeiten: 12