George Segal

George Segal Biografie

Der höchst einflussreiche Künstler George Segal war ein wichtiger Teil der Happenings der späten 50er Jahre und der erste Künstler, der Gipsformen in seinem Werk einsetzte. Segal wurde 1924 als Sohn jüdischer Einwanderer in New York geboren, seine Familie ließ sich jedoch wenig später in New Jersey nieder. Wie sein Vater war Segal zunächst Bauer und stellte seine ersten Skulpturen aus dem Maschendraht her, der ihm auf der Farm zu Verfügung stand. 1960 begann er, das Material zur Herstellung von Gipsformen zu verwenden und setzte dabei Verwandte oder Freunde als Modelle ein. Im Anschluss daran experimentierte er mit Methoden, diese leeren Formen in tatsächliche Skulpturen zu verwandeln. Das Ergebnis war beeindruckend.

 

George Segal porträtierte Szenen aus seinem unmittelbaren Umfeld, in denen normale Menschen ihren üblichen Beschäftigungen nachgehen – Szenen, die trotz ihrer Alltäglichkeit eine universelle Resonanz besitzen. Wenngleich seine Skulpturen viele Parallelen zur Pop-Art-Bewegung aufweisen, wie etwa die kommerzielle, repetitive Eintönigkeit, so unterscheiden sie sich doch durch die gespenstischen Gesichtsausdrücke der Figuren. Segals Technik bestand darin, seinen Modellen Gipsbandagen anzulegen, wodurch eine raue Oberfläche entstand, die die feinen Details des Originals reduzierte und so das Gefühl spukhafter Entfremdung weiter verstärkte.  

 

George Segal erhielt 1992 den Lifetime Achievement in Contemporary Sculpture Award und 1998 den Praemium Imperiale der Japan Art Association. In den späten 70ern wurde er mit einer umfangreichen Retrospektive seines Werks geehrt, die unter anderem im Whitney Museum of American Art in New York zu sehen war. Nach seinem Tod im Jahr 2000 eröffnete die George and Helen Segal Foundation 2006 die George Segal Gallery in der Montclair State University in New Jersey.

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Kunstwerke und Preise

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