Gary Hume

Gary Hume Biografie

Der englische Künstler Gary Hume, der häufig mit der Gruppe der Young British Artists in Verbindung gebracht wird, ist bekannt für seine flächig vereinfachenden figurativen Werke. Seine Arbeiten zeichnen sich durch kräftige, farbenfrohe Formen aus, die oft auf Aluminiumtafeln und mit hochglänzender Industriefarbe hergestellt werden. Diese Materialien reflektieren das Licht und ermöglichen es Hume, alltägliche Motive in strahlende und melancholisch schöne Kunstwerke zu verwandeln. Hume verwendet eine Vielzahl von Motiven wie Naturszenen, Porträts und Tiere, um dann ihre Formen und Farben dramatisch zu vereinfachen.

 

Eines der berühmtesten Kunstwerke von Gary Hume ist Snowman (1996), das aus zwei roten Kreisen auf einem etwas helleren Hintergrund besteht. Der Künstler benutzte diese Form in zahlreichen Großskulpturen, und der Schneemann ist zu einem Kultobjekt in seinem Oeuvre geworden - ein passender Ausdruck seiner spielerischen, humorvollen Auseinandersetzung mit Form und Farbe.

 

Gary Hume erhielt erste Anerkennung, als seine Arbeiten in der von Damien Hirst organisierten Freeze-Ausstellung (1988) gezeigt wurden. Seitdem sind seine Werke unter anderem in der Whitechapel Gallery in London, Tate Britain, bei Sprüth Magers in Berlin, in der Kestnergesellschaft in Hannover und im Kunsthaus Bregenz in Österreich gezeigt worden. Er vertrat 1999 Großbritannien bei der Biennale in Venedig und wurde 1996 für den Turner Prize nominiert, unterlag aber Douglas Gordon. Später erhielt er den Jerwood Painting Prize und wurde 2001 zum Royal Academician gewählt. Gary Hume lebt und arbeitet derzeit sowohl in London als auch in Accord, New York. Bei der Diskussion über seine Arbeit stellt Hume angemessen fest: “Ich bin gerne allein und ich mache gerne ruhige, leise Dinge... Ich mag es, wenn die Dinge einfach sind.”

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Kunstwerke und Preise

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