Fiona Banner

Fiona Banner Biografie

Vor ihrer Ausstellung in der Tate Britain im Jahr 1998 war Fiona Banner (geboren 1966 in Merseyside, England) – eine der wichtigsten britischen Konzeptkünstlerinnen und Bildhauerinnen – vor allem für ihre "Wordscapes" bekannt: großformatige Textarbeiten, die die Handlung von Spielfilmen und anderen Ereignissen nacherzählen. Die kaum lesbaren Texte Banners haben eine betäubende Wirkung auf die Augen und spiegeln das Gefühl der Abstumpfung, das viele Spielfilme und Mittel zur Fiktionalisierung historischer Ereignisse hervorrufen. Gegen Ende der 90er Jahre verlagerte sich ihr Fokus auf die Interpunktion und ihre Qualitäten als abstrahierte Markierungen. Indem sie Computer-Fonts vergrößerte und ihnen als Styropor-Objekte Dreidimensionalität verlieh, wurden die Symbole zu extrem minimalistischen Skulpturen, die die Aufmerksamkeit auf das Innehalten inmitten des Lärms lenken.


Fiona Banners Arbeiten sind Teil vieler britischer und internationaler Sammlungen, darunter jener des Arts Council of England, der Tate Gallery in London, des Museum of Modern Art in New York, der Walker Art Gallery in Minneapolis und des Philadelphia Museum of Art. Im Jahr 2002 war Banner für den Turner-Preis nominiert.

Erhältliche Arbeiten: 2

Kunstwerke und Preise