Dominique Gonzalez-Foerster

Dominique Gonzalez-Foerster Biografie

Dominique Gonzalez-Foersters Werk vermittelt voyeuristische Einblicke in das zeitgenössische Großstadtleben und besitzt dadurch eine betörende Intimität und Subtilität. Ihre von Film, Literatur, Kunstgeschichte und Architektur inspirierte, interdisziplinäre Praxis umfasst Installation, Video, gemeinschaftliche Arbeiten und Film. Gonzales-Foersters Interesse liegt weniger im Schaffen von Neuem sondern vielmehr darin, Szenarien zu arrangieren. Ihre Arbeiten zielen darauf ab, emotionale und gedankliche Landschaften im Betrachter hervorzurufen.

 

Seit ihrer Fotoserie über spärlich eingerichtete Wohnungen mit dem Titel Chambres in den 90er Jahren schafft Dominique Gonzalez-Foerster traumähnliche Innenräume, die das städtische Leben thematisieren. Ihre Installationsarbeiten versetzen den Betrachter oftmals in Situationen, die seine kognitiven und imaginativen Fähigkeiten herausfordern. Ein Teilnehmer, der eine von Gonzalez-Foersters Installationen betritt, wird zu einem Schauspieler auf einer Bühne, der die Identität eines abwesenden Bewohners annimmt. Räume können Stimmung gleichermaßen erzeugen und verändern, indem sie Erinnerungen hervorrufen und Wahrnehmungen beeinflussen. Auf diese Weise stützt sich Gonzalez-Foersters Werk auf eine Gefühlswelt, die jeder in sich trägt.

 

Dominique Gonzalez-Foerster, die 1965 in Straßburg geboren wurde, lebt in Paris und Rio de Janeiro. Sie hat ihre Arbeiten auf zahlreichen Einzelausstellungen präsentiert, darunter in renommierten Institutionen wie dem Centre Pompidou in Paris im Jahre 2002 und dem GuggenheimMuseum in New York im Jahre 2011. Gonzalez-Foerster wurde mit dem Mies van der Rohe Award in Krefeld im Jahre 1996 sowie dem Prix Marcel Duchamp in Paris im Jahre 2002 ausgezeichnet.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

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