Dan Graham

Dan Graham Biografie

Es wäre absurd, den heutigen Stand von Kunst, Kunstkritik, Musik oder Architektur in den USA zu betrachten, ohne den Namen Daniel Graham zu erwähnen. Graham, der am 31. März 1942 in Urbana, Illinois, geboren wurde, arbeitet als Kunsthändler, Fotograf, Regisseur, Kunstkritiker, Produzent und Autor. Seine scheinbar niemals endende Vorstellung, eine Vielzahl von künstlerischen Disziplinen zu vernetzen, hat unsere Sicht und unser Verständnis von einem kulturellen Gesellschaftskonstrukt geprägt.

 

Die Inspiration für seine Arbeiten bezieht Dan Graham aus Texten der Anthropologin Margaret Mead sowie aus Theorien der Psychoanalyse der Frankfurter Schule durch Herbert Marcuse. 1964 gründete Graham die John Daniels Gallery in New York, wo er im Jahr 1965 unter anderem Sol LeWitts erste Einzelausstellung kuratierte. Seine Einstellung zum Künstlerdasein lässt sich in einem Zitat zusammenfassen: "Alle Künstler sind gleich. Sie träumen davon, etwas Sozialeres, etwas Gemeinschaftliches zu tun, das realer als Kunst ist."

 

1966 produzierte Dan Graham eine Serie von Fotografien mit dem Namen Homes of America, die die Wohnverhältnisse in New Jersey beschrieb und zu einem wichtigen Teil seines Werkes wurde. Eine seiner berühmtesten Fotografien trägt den Titel Woman in Antwerp Zoo und erschien 2001 in einer Auflage von 150. 2013 veröffenlichte Graham eine Serie von abstrakten, skizzenhaften Zeichnungen in einer Auflage von 10. Dan Graham arbeitet häufig mit Video, Performance sowie Glas und Spiegelstrukturen. Ein bedeutendes Beispiel hierfür ist sein Pavillon – eine ovale Glas- und Metall-Installation im HWK Mitte in Berlin. Graham lebt und arbeitet in New York.

Erhältliche Arbeiten: 1