Dan Flavin

Dan Flavin Biografie

Dan Flavin (geboren 1933 in New York, gestorben in 1996 in New York) war ein amerikanischer Künstler, der mit Licht arbeitete – genauer gesagt mit handelsüblichen Neonleuchten und Industrieleuchten. Flavin war Anfang der 60er Jahre ein Vorreiter des Minimalismus. Die Komposition der Leuchten erfolgte in Reaktion auf die architektonischen Gegebenheiten. Durch die Beleuchtung architektonischer Räume veränderte er auf subtile Weise die Art, wie die Betrachter diese Räume wahrnahmen. Während die Schatten und leuchtenden Farben, die von den Arbeiten erzeugt werden, die Konturen des umgebenden Raumes verschwimmen lassen, besitzen die Arbeiten – egal, ob direkt auf dem Fußboden oder an der Wand installiert – auf ähnliche Weise wie Gemälde oder Skulpturen eine eigene Beziehung zu ihrer Umgebung.

 

Obwohl Dan Flavin primär für seine Skulpturen und Installationen bekannt ist, so war er darüber hinaus ein Fachmann und Sammler von Papierarbeiten und interessierte sich stets für Druckgrafik und Editionen. Seine Sammlung umfasste Papierarbeiten von Hokusai, Sol LeWitt, Piet Mondrian, George Grosz sowie von Künstlern der Hudson River School wie Jasper Francis Cropsey und John Frederick. 

 

Dan Flavins Skulpturen waren zumeist als Serien konzipiert, existierten jedoch bis zum Verkauf lediglich als Grafiken oder Zeichnungen. Anschließend wurde das fertige Kunstwerk zusammen mit einer Skizze der Arbeit sowie einem vom Künstler signierten und gestempelten Zertifikat an den Käufer geliefert. Durch diese Arbeitsweise – die Fertigung auf Anfrage – gibt es nach Flavins Tod eine enorme Anzahl unrealisierter Arbeiten: Etwa 1000 Arbeiten existieren lediglich als Zeichnungen und Notizen.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise