Cecily Brown

Cecily Brown Biografie

Die Gemälde von Cecily Brown (geboren 1969 in London) sitzen am Puls der Exzesse und Begierden des modernen Menschen. Das weite Feld menschlicher Traumata, aber auch die weltlichen Genüsse, die Brown in ihrem Werk verarbeitet, machten sie schnell zu einer der gefragtesten Malerinnen der Welt. Sie ist die Tochter der Schriftstellerin Shena Mackay und des Kunstkritikers David Sylvester – ein Unterstützer des Malers Francis Bacon –, fand jedoch erst im Alter von 21 Jahren heraus, wer ihr wirklicher Vater war.

 

Cecily Browns Gemälde sind äußerst widersprüchlich und lassen viele Fragen offen. Ihr Pinselstrich kann lebhaft und schwungvoll, jedoch auch elegisch oder anmutig sein. Nach eigener Aussage verfolgt sie viele verschiedene Wege, "eine einzige Sache auszudrücken". Ihre Werke sind häufig erotisch konnotiert – nicht nur aufgrund ihrer Motive, sondern auch wegen des besonderen Eindrucks von menschlicher Textur, den sie vermitteln.

 

1995 zog Cecily Brown nach New York, was ihrer Karriere den entscheidenden Aufschwung verleihen sollte. In ihrem Werk bedient sie sich einer Reihe kunstgeschichtlicher Referenzen von Veronese bis Rubens und hatte auf diese Weise entscheidenden Anteil an der Wiederbelebung der Malerei am Ende des letzten Jahrhunderts. Sie wird häufig mit Künstlern wie Willem de Kooning und Francis Bacon verglichen. Browns Arbeit richtet sich oft gegen geschlechternormierte Vorstellungen von Kunst, wenngleich viele Kritiker Einflüsse des abstrakten Expressionismus in ihrer Arbeit erkennen – eine Bewegung, die man traditionell eher mit Maskulinität in Verbindung bringt.

 

Cecily Browns Arbeiten sind in einer Vielzahl von renommierten Sammlungen weltweit vertreten, unter anderem im Solomon R. Guggenheim Museum und dem Whitney Museum of American Art in New York sowie der Tate in London. Sie hatte bereits Einzelausstellungen im Hirshhorn Museum und dem Scultpure Garden in Washington DC im Jahr 2002 sowie dem Gemeentemuseum in Den Haag im Jahr 2010.

Erhältliche Arbeiten: 5