Camille Henrot

Camille Henrot Biografie

Camille Henrots multidisziplinäres Werk reicht von Film und Skulpturen bis hin zu Zeichnungen und Installationen. Ihre hybriden Arbeiten kreisen dabei unaufhörlich um Fragen des Andersseins und erforschen insbesondere die Komplexität von geschlechtsspezifischen Begriffen sowie geografische Bewegungen.

 

Camille Henrot hegt ein ausgeprägtes Interesse an Geschichte und Mythologie sowie den ungelösten Rätseln der Anthropologie und arbeitet diese oftmals neu auf, um alternative Geschichte(n) zu erzählen. Dabei dokumentiert sie fiktive Zivilisationen oder deutet bestehende um, wie beispielsweise in ihrer Skulpturenserie Endangered Species, in der sie Objekte, die an afrikanische Kunst erinnern, aus Teilen von Automotoren schuf. Henrots Arbeiten hinterfragen laufend die rigide Abschottung und teleologische Linearität des westlichen Geschichtsmodells und erkunden die Abweichungen zwischen Temporalität und Geografie, Ethik und Ethnologie.

 

Henrot, die 1978 geboren wurde, wurde in den letzten Jahren mit zahlreichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet, darunter der Silberne Löwe auf der Biennale von Venedig im Jahre 2013, der Nam June Paik Award im Jahre 2014 und der Edward Munch Award im Jahre 2015. Ihre Werke wurden an einigen der renommiertesten Museen und Instituten der Welt ausgestellt, unter anderem dem Centre Pompidou, dem Louvre, dem Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris und dem Palais de Tokyo, alle in Paris, ebenso wie dem New Museum in New York und dem Schinkel Pavillon in Berlin. Camille Henrot lebt und arbeitet derzeit in New York.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise