Brice Marden

Brice Marden Biografie

Das Werk von Brice Marden (geboren 1938 in Bronxville, New York, USA) bewegt sich mühelos zwischen Minimalismus und Abstraktem Expressionismus und beschäftigt sich mit der Frage, wie Oberflächen und Farbe in die engen Grenzen eines Quadrates eingepasst werden können.

 

Marden, der in den Bereichen Malerei und Druckgrafik aktiv ist, schafft in seinem Werk ein Gleichgewicht zwischen emotionaler Intensität und formaler Einfachheit. In seinen frühen Werken nutzte er eine Kombination aus Öl und Wachs, um dicke Farbschichten auf der Leinwand zu erzeugen, und kombinierte horizontale und vertikale Felder mit unterschiedlichen Farbverläufen.

 

Im Jahr 1975 begann Brice Marden, Inspiration aus griechischen Landschaften und griechischer Mythologie zu beziehen, was sich später in Werken wie Thira (1979-80) zu einer Studie über Licht und Farbe ausweiten sollte. In den späten 1980er Jahren nahm sein Stil infolge seines wachsenden Interesses an Thailand und seiner Reisen ins Land eine dramatische Wendung in Richtung gestischer Abstraktion und enthielt nunmehr komplexe, kalligrafische Linien auf monochromatischen Feldern – ein Verweis auf asiatische Schriftzeichen und eine Hommage an die Natur. Obwohl sich die in dieser Periode entstandenen Werke formal von seinen vorangehenden Werken entfernten, so beschäftigten sie sich immer noch intensiv mit jenen Elementen, die zu Säulen der Ästhetik des Künstlers werden sollten: Oberfläche, Geste, Farbe und Ton.

 

Brice Marden produzierte diverse Editionen, darunter Focus I-V (1979), ein Portfolio von fünf Radierungen mit Aquatinta auf Papier, sowie die Serien After Botticelli und Han Shan (1992). 1988 wurde Marden zum Mitglied der American Academy of Arts and Letters ernannt und 2000 wurde ihm von der Brown University in Rhode Island die Ehrendoktorwürde in Bildender Kunst verliehen. Er lebt und arbeitet in verschiedenen Städten in den USA und in Griechenland.

Erhältliche Arbeiten: 2

Kunstwerke und Preise