Ayşe Erkmen

Ayşe Erkmen Biografie

Ayşe Erkmen (geb. 1949 in Istanbul, TR) ist eine Künstlerin ohne Atelier. Ihr konzeptueller Einsatz von Materialien ist so vielfältig, dass sie ihr Studio für jede Arbeit neu gestalten müsste, sollte sie ihre Kunstproduktion an einen festen Arbeitsplatz verlegen. Stattdessen diskutiert die Künstlerin, die sich vor allem mit Konzepten von Notwendigkeit, Transformation, Wahrnehmung, Zeit und Raum auseinandersetzt, ihre Ideen direkt mit Architekten und Kuratoren, die ihr helfen, ihre Reaktionen auf Orte und Ereignisse umzusetzen. Erkmen, die an der Mimar Sinan Universität für Bildende Kunst in Istanbul als Bildhauerin ausgebildet wurde, lehrt seit 2010 als Professorin in Hessen. Sie arbeitet mit Skulptur, Film und Installation und nutzt für die Realisierung ihrer Ideen so ziemlich jedes Material – von Booten bis zu lebendigen Tigern.
Erkmen hatte zahlreiche wichtige Einzelausstellungen in namhaften Institutionen wie dem Barbican Art Center London; Witte de With Rotterdam; Hamburger Bahnhof Berlin; Sculpture Center New York; Magasin III und Konsthall Stockholm; Kunstmuseum St. Gallen und der Wiener Sezession. 2011 repräsentierte sie die Türkei bei der 54. Biennale von Venedig.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

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