Axel Hütte

Axel Hütte Biografie

Axel Hütte (geboren 1951 in Essen) lebt in Düsseldorf und Berlin und ist Teil einer Gruppe deutscher Künstler – zu der auch Andreas Gursky und Thomas Ruff gehören – die unter dem Künstlerduo Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie studierten.

 

Hütte ist eines der führenden Mitglieder der Düsseldorfer Fotoschule und bekannt dafür, die Tradition der Dokumentarfotografie, wie sie seine Mentoren ausübten, neu aufzugreifen. Während die Bechers sich auf die handwerklich hergestellten Mechanismen und Monumente der Menschheit konzentrierten, richtet Hütte seinen Blick auf die Natur und sucht dort nach einem vergleichbar sublimen Gefühl.

 

Wenngleich Axel Hütte vor allem für seine bei Nacht mit langen Belichtungszeiten aufgenommenen Landschaftsfotografien bekannt ist, erkundet sein Werk die Geometrie von Landschaften, Wäldern, Wasserlandschaften und Brücken. Jede einzelne seiner fesselnden Arbeiten ist jeweils auf ein einzelnes Motiv fokussiert, das die gesamte Bildfläche einnimmt. Seine Motive wirken durch ihre Positionierung wie eine einzige, sich wiederholende Silhouette, die sich über die Ränder des Bildes und bis in die Unendlichkeit auszudehnen scheint. 

 

Axel Hüttes Bilder oszillieren zwischen dem Eindrucksvollen und dem Unheimlichen. Das Fehlen eines zeitlichen Kontextes und die Abwesenheit von Menschen sind typisch für Hütte und seine Vorliebe, mit der Wahrnehmung zu experimentieren.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise