Annette Hauschild

Annette Hauschild Biografie

Die deutsche Fotografin Annette Hauschild ist bekannt dafür, aufregende Momente des Lebens in außergewöhnlichen Kompositionen festzuhalten. Ihre sozialkritischen Reportagen und Portraits sind faktisch-zurückhaltend, bodenständig und dabei immer wohlwollend.

 

1996 wurde Annette Hauschild Mitglied der renommierten Agentur OSTKREUZ, in der sie schnell eine wichtige Rolle einnahm. OSTKREUZ – nach dem Ende der Sowjetunion im Jahr 1989 von ostdeutschen Fotografen gegründet – ist bekannt für einen sozial engagierten Ansatz innerhalb der Fotografie, mit dem auf politische Probleme und Fragen der gesellschaftlichen Veränderung reagiert wird. Mit ihrer humanistischen Weltanschauung lehnt sich OSTKREUZ an die legendäre Pariser Fotoagentur Magnum an.

 

Seit 2011 fotografiert Annette Hauschild Roma in ganz Europa und reiste dafür nach Italien, Kosovo und in die Slovakei. Ihre Serie mit dem Titel Hit the Road Jack widmet sich der größten Minderheit Europas und der Diskriminierung, der die Roma ausgesetzt sind. 2012 fotografierte Annette Hauschild entlang der Berliner Buslinie M29 die Menschen an jeder Haltestelle. Sie sprach mit jedem, den sie portraitierte – die Gesichter der Menschen sehen in den Bildern vollkommen entspannt und natürlich aus, als ob die Fotografin gar nicht präsent gewesen wäre.

 

Annette Hauschild wurde 1969 in Gießen geboren und zog im Alter von 20 Jahren nach Berlin. Dort studierte sie am Lette-Verein und war später eine Schülerin von Arno Fischer. Neben Ute Mahler organisierte sie die Ausstellung “OSTZEIT. Geschichten aus einem vergangenen Land” sowie die Ausstellung “Über Grenzen” im Berliner Haus der Kulturen der Welt im Jahr 2012. 2013 zeigte sie zusammen mit der OSTKREUZ-Agentur die Ausstellung ”OSTKREUZ. Westwärts” bei C/O Berlin.

Erhältliche Arbeiten: 6