Andrea Büttner

Andrea Büttner Biografie

Andrea Büttner verarbeitet in ihrem breitgefächerten Werk häufig religiöse Themen, von der Darstellung der Traditionen von Nonnen und Mönchen in Norditalien in einer Serie von Holzschnitten bis hin zu einer Videoarbeit, die das Leben der Mitglieder eines Karmeliterklosters in West London sowie die dort hergestellten handgemachten Objekte dokumentiert. Büttner ist tief von der Arte Povera beeinflusst und hinterfragt in ihren Werken den Begriff der Armut, woraus Ausstellungen wie Beggars and iPhones (2016) in der Kunsthalle Wien hervorgingen. Mit einem Doktortitel in Philosophie und Kunstgeschichte verfolgt sie einen akademischen Ansatz der Kunstproduktion; ihre Dissertation zur Ästhetik der Scham zeugt von ihrem Interesse am Potential dieser Emotion als Thema und Untersuchungsfeld in der Kunst.

 

Andrea Büttner ist Professorin an der Hochschule Mainz und lebt und arbeitet in London und Frankfurt. Die 1972 in Stuttgart geborene Künstlerin hat ihre Werke in Einzelausstellungen überall auf der Welt präsentiert, darunter in der Tate Britain und der Whitechapel Gallery, beide in London, dem Walker Art Center in Minneapolis, dem Museum Ludwig in Köln sowie dem Artpace in San Antonio. Des Weiteren wurde sie im Jahre 2010 mit dem Max Mara Kunstpreis für Frauen ausgezeichnet. Ihre Arbeiten sind Teil zahlreicher internationaler öffentlicher Sammlungen, unter anderem der Tate, des MoMA in New York und des MMK Museums für Moderne Kunst in Frankfurt.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

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