Albert Oehlen

Albert Oehlen Biografie

Unvorhersehbar und impulsiv sind die Arbeiten von Albert Oehlen, die sich zwischen abstrakten und figurativen Motiven bewegen. Oehlen wurde 1954 in Krefeld geboren und zog 1977 nach Berlin, wo er gelegentlich seinem Freund, dem Künstler Werner Büttner assistierte. 1978 schloss er sein Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg ab.

 

Albert Oehlen wird mit der Kölner Kunstszene in Verbindung gebracht und war ein Mitglied der berüchtigten Lord Jim Loge neben Künstlern wie Martin Kippenberger und Jörg Schlick. Wie viele zeitgenössische deutsche Künstler konzentriert sich Oehlen auf die Technik des Malens selbst. Seine Arbeiten sind eklektizistisch und folgen jeweils selbstauferlegten Begrenzungen, so dass er gezwungen ist, sich jedem Bild neu anzunähern.

 

Als Künstler testet Albert Oehlen munter die Grenzen dessen aus, was in der Gesellschaft akzeptabel ist. Sein berühmtes Portrait von Adolf Hitler (1986) wurde sehr kontrovers aufgenommen. Häufig verwendet Oehlen bereits existierende Motive von Postern, welche er dann überdeckt oder verzerrt, indem er Farbe aufsprüht, aufmalt oder grob mit vielen Werkzeugen aufträgt. In seinen jüngsten Arbeiten vermischt er Texte, Bilder und Symbole in einer Art und Weise, die der Künstler selbst als “free collage” (freie Collage) bezeichnet. Von 2000 bis 2009 war Oehlen Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.

 

Albert Oehlens Werke finden sich in der Sammlung Falckenberg und der Saatchi Galerie. Im Jahr 2007 kaufte die Tate Modern in London sein Gemälde Loa. Das Auktionshaus Christie’s verkaufte ein Selbstportrait Oehlens im Jahr 2014 für 1,8 Millionen US-Dollar. 2013 wurden seine Werke aus den Jahren 1980 bis 2005 im Museum Moderner Kunst Mumok in Wien ausgestellt. Im selben Jahr wurden seine Arbeiten auch auf der Biennale von Venedig gezeigt.

Erhältliche Arbeiten: 1

Kunstwerke und Preise

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