Adolph Gottlieb

Adolph Gottlieb Biografie

Der US-amerikanische Maler Adolph Gottlieb (1903 - 1974) war einer der Gründerväter des Abstrakten Expressionismus. Seine Arbeiten sind stark beeinflusst von der sogenannten Écriture Automatique und dem Malstil des Surrealismus sowie von der Ästhetik indigener Malerei. Sein Anspruch war stets der Versuch, Emotionen “wahrheitsgetreu” darzustellen. In seinen späten Werken, wie seiner ikonischen Serie Burst, dominieren gestische und reduzierte Formen seine Bilder und Druckgrafiken. Hier manifestiert sich auch seine maßgebende Rolle bei der Entwicklung der Farbfeldmalerei, die in den 1940er und 1950er Jahren in New York aufkam. 

 

Adolph Gottliebs experimenteller Herangehensweise an die Kunstpraxis ist es zu verdanken, dass er zu einem der ersten Künstler seiner Generation wurde, dessen Arbeiten 1946 in die Sammlung des Museum of Modern Art und 1948 in die des Guggenheim Museums aufgenommen wurden. Obwohl er nach einem Schlaganfall im Jahr 1970 linksseitig gelähmt war, arbeitete Gottlieb bis zu seinem Tod im Jahr 1974 weiter. 

 

Adolph Gottlieb erhielt viele Preise im Laufe seiner künstlerischen Karriere und war der erste Amerikaner, der 1963 den Großen Preis auf der Biennale von São Paulo erhielt. Seine Arbeiten wurden weltweit in zahlreichen bedeutenden Museen und Institutionen ausgestellt. 

Erhältliche Arbeiten: 2

Kunstwerke und Preise