A.R. Penck

A.R. Penck Biografie

Der deutsche Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller A.R. Penck, mit bürgerlichem Namen Ralf Winkler, wurde 1939 in Dresden geboren und war im geteilten Deutschland zunächst in Ost-Berlin aktiv. Pencks Bilder sind inspiriert von prähistorischer Kunst und zeichnen sich durch den Einsatz bildhafter Sprachelemente wie Strichmännchen, Zeichen und Symbolen aus.

 

Da A. R. Penck seine Arbeiten in der ehemaligen DDR nicht ausstellen darf, schmuggelt er sie über die Mauer. Durch seine Ausstellungen jenseits des Eisernen Vorhangs baut er sich mit der Zeit auch einen internationalen Ruf auf; nicht zuletzt aufgrund des polit- und sozialkritischen Tons, den seine Werke begleiten. Im Osten gilt er mithin als Dissident, im Westen hingegen als Verfechter des freien Wortes. 1980 schließlich erhält er ein Ausreisevisum und schafft in der Folge bald endgültig den internationalen Durchbruch.

 

So nimmt A.R. Penck etwa 1984 an der Biennale von Venedig teil; auch auf der documenta 5, 6, 7 und 9 ist er präsent. Heute sind seine Arbeiten in den ständigen Sammlungen führender internationaler Institutionen zu finden, u.a. dem Museum of Modern Art in New York, der Tate Gallery in London, dem Museum of Contemporary Art in Chicago, der Neuen Nationalgalerie in Berlin und dem Centre Pompidou in Paris. Der Künstler lebt und arbeitet in Köln, Dublin und London. 

Erhältliche Arbeiten: 16